
Bärbel und Jacques Loneux
aus Stembert, Belgien, lehren seit 1968 rumänische Folkloretänze in Belgien, Holland und dem deutschsprachigen Raum. Sie haben mit Dutzenden von Choreographen und herausragenden Tänzern in Rumänien getanzt, eigene Sommerkurse im Lande organisiert und die meisten Regionen Rumäniens besucht.
Das Repertoire dieser hervorragenden Kenner der rumänischen Folklore umfaßt mehr als 500 Tänze. Bei ihren Feldforschungen 1996 bis 2002 haben sie hundert Tänze gesammelt, so wie sie tatsächlich auf Dorffesten getanzt werden, und mit professionellen Musikern aufgenommen. Diese Tänze machen etwa 80 % ihrer neuen CD-Sammlung "Hai veniti la joc!" (He, kommt zum Tanz!) aus.
Als Tänzer, Choreographen und Feldforscher sind Bärbel und Jacques Loneux vor allem Tanzpädagogen. Ihr Unterricht zielt auf die gründliche Einübung der Schrittfiguren und ist von einer freundlichen Atmosphäre geprägt. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.
B&J Loneux bieten den Kursteilnehmern Musik auf CD an, sowie Tanzbeschreibungen, ein Lehrvideo und das Buch "Rumänien: ein Land und seine Tänze" von Jacques Loneux, erschienen 1996.
(Q: Eigenwerbung 2003)
Belco Stanev
geboren 1943 in Razgrad (Nordbulgarien), hat die Choreographenschule in Sofia absolviert. Danach machte er eine Ausbildung zum choreographischen Regisseur an der Hochschule für Musik und Tanz in Plovdiv. Von 1960 bis 1995 war er Leiter des staatlichen Ensembles "Varna", sowie leitender Choreograph der Region Varna und damit bis zur Auflösung der alten Strukturen im Jahr 1989 zuständig für ca. 100 Ensembles. Außerdem war er auch Initiator des internationalen Folklorefestivals in Varna, das dort jeden Sommer stattfindet. Seit 1980 ist er in Deutschland als Tanzlehrer tätig.
Belco Stanev unterrichtet jedes Jahr zu Ostern eine Woche in Obersteinbach (Franken) und im Herbst in Obing (Chiemgau). Zahlreiche Wochenendseminare finden jedes Jahr in ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich statt. Mehrmals hat er auch auf Tourneen in Norwegen, Australien und Neuseeland unterrichtet. Auch Tanzferien organisiert er jedes Jahr im Sommer in dem von ihm gegründeten, in der Nähe von Varna gelegenen Folkloretanz-Zentrum "Belco Stanev".
Belco Stanev ist ein Tanzlehrer mit einem feinen Sinn für die Gruppe und jeden Einzelnen; eine gute Atmosphäre liegt ihm am Herzen. Er ist heute einer der besten Tanzlehrer authentischer Folklore. Daß er so viele und so treue Freunde in Deutschland hat, rührt sicher auch daher, daß er ein sehr breit gefächertes Programm zu bieten hat, das vom einfachen Pravo Horo bis zu komplexen "Fetzern" reicht, bei denen auch die anspruchsvolIen, erfahrenen Tänzer auf ihre Kosten kommen.
Seit 1996 veranstaltet das Münchner Tanzensemble "Lazarka" auf seine Initiative hin zur Zeit des bulgarischen Kultur-Feiertags "Kiril und Metodi" in München das Bulgarische Folklorefestival, im Mai 2008 bereits zum vierten Mal. Acht bis zehn Tanzgruppen aus Deutschland, z.T. in authentischen Trachten, treten mit bulgarischen Choreographien auf, die Belco Stanev und andere bulgarische Choreographen mit ihnen erarbeitet haben. Die Bulgarischen Festivals in München sind ein Ergebnis seiner Arbeit mit dem Ensemble "Lazarka", das er 1991 zusammen mit Camilla Will gegründet hat.
(Q: Herwig Milde und Michel Hepp 2004, aktualisiert 2008)
Mircea Ivanescu
ist Lehrer für rumänische Folkloretänze im Schülerclub in Curtea de Arges. Er war Mitglied des Tanzensembles "Argesul" des Kulturhauses am Ort. Zusammen mit dieser Gruppe nahm er an vielen Folklorefestivals in Rumänien, Frankreich, Deutschland, Holland, Belgien und Italien teil.
Erst als Tänzer dann als Lehrer beschäftigt ihn diese Materie schon mehr als 25 Jahre. Unter der Leitung von Professor Leonte Socaciu formte er sich selbst zum choreographischen Experten und graduierte an der Universität für Ethnographie und Folklore in lasi in der Sektion Rumänische Tänze. Seit über 12 Jahren wird er als Tanzlehrer zu Seminaren nach Deutschland, Frankreich und in die Schweiz eingeladen.
1994 begann er seine Arbeit im Schülerclub in Curtea de Arges. Er unterrichtet dort Kinder im Alter von 9-18 Jahren. (Der Club ist vergleichbar mit einer deutschen Musikschule. Dort werden ausgebildete Musik- und Tanzpädagogen beschäftigt)
Als Lehrer möchte Mircea die Schönheit und Vielfalt der rumänischen Folkloremusik und Tänze mit seinen Schülern teilen.
(Q: Ursula Müller 2003)
Avi Palvari
geboren 1959 in Kiriat Shmona in Israel, Studium an der Universität Haifa (Education Management und Studies of the Land of Israel), Ausbildung zum Volkstanzlehrer, Studium der Sozialpädagogik in Tübingen. Avi Palvari lebt seit zehn Jahren in Deutschland. Er leitet seit 1994 regelmäßig Wochenend‑Workshops und verschiedene Kurse im israelischen Volkstanz in Frankfurt am Main für Jung und Alt.
(Q: Wilhelm Breder 2003)
Kyriakos Moisidis
wurde 1968 in Prohoma, Thessaloniki, geboren. Er hat an der Universität von Makedonia in Thessaloniki Betriebswirtschaft und an der Aristotelion Universität von Thessaloniki Sport mit dem Schwerpunkt Tanz studiert. Seit 20 Jahren beschäftigt er sich mit traditionellen griechischen Tänzen, seit 15 Jahren unterrichtet er. Zur Zeit leitet Kyriakos in Thessaloniki fünf Tanzgruppen, ist aber während der letzten 10 Jahre auch immer wieder ins Ausland gereist, um dort griechischen Volkstanz zu unterrichten.
(Q: Eigenwerbung 2003)
Dimitris Barbaroussis
kommt aus Naoussa in Nordgriechenland und leitet seit Jahren das Griechische Zentrum für Tanz in Hamburg. Er ist ein begeisterter und begeisternder Tanzlehrer. Durch seine Seminartätigkeit und die von ihm organisierten Tanzreisen in verschiedene Regionen Griechenlands ist er in der internationalen Folkloretanzszene sehr bekannt und geschätzt.
Sein Anliegen ist, der Seele Griechenlands im Tanz zu begegnen und die innere Kraft der Tänze zu erschließen. Durch seine langjährige Erfahrung kann er sich gut auf Einsteiger einstellen, Geübte fordern und alle mit Tanzlust anstecken.
(Q: Ursula Rosemann-K. 2003)
Nikos Zournatzidis
wurde im November 1947 in Kehrokampos, Kavala geboren. 1969 schloß er sein Studium der Ingenieurwissenschaften in Kavala ab. Seine erste Begegnung mit dem Tanz erlebte er sehr jung in einer völlig pontischen Umgebung in seinem Dorf. Seine erste Zusammenarbeit mit einer Tanz-Gruppe fand im Jahre 1965 im Pontischen Klub von Kavala statt. Im September 1969 begann er seinen Militärdienst bei der Marine in Athen.
Seit 1971 lebt er in Athen, war Tänzer und Leiter der pontischen Gruppe des Dora-Stratou-Theaters und von 1971 bis 1975 war er der der Leiter des gesamten Tanzgruppe. Von 1969 bis 1972 tanzte er für den pontischen Verein "Argonautes-Komninoi". Er war auch Tänzer und Tanzlehrer der pontischen Künstlergesellschaft (Pontian Artists Association Athen - KOPA) von 1971 bis 1983.
Im Jahr 1973 begann er pontischen Tanz zu studieren, um alle Tänze zu erfassen und aufzuzeichnen. Er war zu dem Schluß gekommen, daß bis zu diesem Zeitpunkt die Versuche, dies zu tun, sehr lückenhaft waren.
Er unterrichtete und unterrichtet bis heute pontische und nicht-pontische Gruppen in pontischem Tanz; er lehrt am Lykeion Ellinidon und an der Gymnastik-Akademie sowie in zahlreichen Ländern Europas, Amerikas und Asiens, zweimal Jährlich in Deutschland und in internationalen Sommerkursen in Griechenland.
1994 gründete er die pontische Tanzgruppe "Argo", später umbenannt in "Serra". Es ist die erste Tanzgruppe, die genaue Nachbildungen der pontischen Trachten mit allen Accesoires trug und bei ihren Auftritten zusammen mit Sängern die traditionellen pontischen Musikinstrumente benutzte. Entsprechend Nikos Zournatzidis' ursprünglicher Idee wurden sämtliche pontischen Tänze mit all ihren traditionellen Instrumenten durch die Federation of Pontian Societies of Southern Greece (OPSNE) unter seiner und der Aufsicht der pontischen Musiker Giorgos Amarantidis und Mihalis Kaliontzidis von der Gruppe auf Video dokumentiert.
Er ist verheiratet mit Eleni Petridi-Zournatzidi, mit der er zwei Töchter hat, Sofia und Ioanna. Er ist ferner Inhaber eines Restaurants und Partner des pontischen Konzerthauses "Kortsopon".
(Q.: http://www.trapezounta.com/ZournatzidisN.htm, dort ausführlich auf englisch, Übers.: Herwig Milde 2009)
Israel Yakovee:
Der in Rekhovoth geborene, heute in Los Angeles wohnhafte Choreograph und Tanzmeister ist eigentlich Diplomsportlehrer. Tänzerisch besann sich Israel auf seinen ethnischen Hintergrund, d.h. auf seine jemenitisch‑jüdische Abstammung. So sind in seinen Tänzen Elemente zu finden, die (noch im Jemen) von Generation zu Generation weitergeleitet wurden. Einige seiner bekannten Tänze sind: "Agadelcha", "Shavnu", "Akhoth Lanu Q'tanah", "Abba Shim'on", "Shufni". In München tanzt man auch gerne sein "Insh Allah". Der Unterricht erfolgt in englischer Sprache.
(Q: Matti Goldschmidt 2002)
Hristo Kolev Ivanov:
Folk dance teacher in State Choreography School.Twelve years dancer in the Sofia State Folk Ensemble "F. Koutev" and leader of the Ensemble for six years as a choreographer. Leader of Ensembles: "Novi Iskar" and "Transporta". Prize-winner of many festivals in Bulgaria, Spain and France. Dance teacher at folk seminars in Bulgaria, Japan, Hungary and Germany.
Kaya Kirilova Ivanova:
Folk dance teacher in the Sofia State Choreography School. Leader of Ensemble: "Transport" and Children's Ensemble "Sredec". Prize-winner of folklore festivals. Dance teacher at folk seminars in Bulgaria, Japan, Hungary and Germany.
(Q: http://mail.ettel.com/kaya&hristo/, 2003)
Yves Moreau
lebt in Montreal, Quebec, Canada, ist ein anerkannter Spezialist für bulgarische Folklore; zahlreiche Reisen zwischen 1966 und 1986 in alle Regionen Bulgariens zum Studium der bulgarischen Tänze und Musikaufnahmen; Vorträge und Kurse über bulgarische Tänze in Nordamerika, Europa, Ostasien, Australien; Projektkoordinator beim Kanadischen Volkskunstrat 1975 – 1985; 1986 – 2000 Koordinator des Folklore-Workshops bei "Heritage International" in Lachine (Quebec) und Cornwall (Ontario); Mitarbeit bei Musikaufnahmen für die CD-Labels Balkanton, Worldtone, Horo und Gega; Referent bei div. Ethnomusikologie- und Folklore-Kongressen in Nordamerika, Ostasien und Bulgarien; 1980 erhält er den "Kiril & Metodi"-Orden 1. Stufe, die renommierteste Auszeichnung für kulturelle Verdienste in Bulgarien; lehrt hauptsächlich nicht choreographiertes Material, das er bei seinen Feldforschungen in Bulgarien selbst gesammelt hat; er legt Wert auf methodischen Unterricht und Hintergrundinformationen.
(Q.: http://www.bourque-moreau.com/YMbio.html, dort ausführlich auf englisch)
Stefan Vaglarov
lehrt Folkloretanz an der Nationalen Sportakademie in Sofia. Tanzlehrer seit 30 J.
(Q: K. Grimm 2002)
Gergana Panova
ist ausgebildet für Tanzpädagogik, Choreographie und Regie in Plovdiv. Bis 1993 tanzte sie als Solistin im staatlichen Ensemble für Volksmusik und Tanz "Filip Kutev" in Sofia. An der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften arbeitet sie als Ethno‑Choreographin und unterrichtet Volkstanz und Kinetographie an der Universität Sofia.
(Q: VHS Biberach 2002)
Gergana ... studierte Ethnologie und forschte über bulgarische Tänze. Seit vielen Jahren lehrt sie an der Folkwangschule in Essen bulgarische Tänze. Seit 1993 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bulgarischen Akademie und lehrt Kinetographie an der Neuen Bulgarischen Universität. Gergana wird mit uns unterschiedliche stilistische Elemente verschiedener ethnographischer Gebiete erarbeiten und rituelle und geschichtliche Hintergründe und Bedeutungen vermitteln.
(Q: Heidi Zieger 2002)
Gergana Panova ... hat einen Lehrauftrag in Sofia und Zürich und besitzt ein umfangreiches Wissen über Bräuche, Rituale und Symbole aus der bulgarischen Tanzgeschichte.
(Q: Frauennetzwerk Baden-Baden 2002)
Tom Bozigian
wurde in Los Angeles als Sohn armenischer Immigranten geboren. Er ist in Fresno in einer der größten armenischen Gemeinden außerhalb Armeniens aufgewachsen, wo er von Kindheit an mit armenischen Tänzen und Musik vertraut wurde. Er absolvierte eine Ausbildung an der Staatlichen Choreographischen Schule in Erevan und erforschte in Zusammenarbeit mit dem dortigen ethnographischen Institut Musik und Tanz der verschiedenen armenischen Regionen. Heute ist T. B. Gastlehrer an der Staatlichen Akademie Erevan. Er ist deshalb so begehrt, weil er sich auf dem Gebiet der armenischen Tänze vor allem für die Zeit vor 1915 gut auskennt. Als Choreograph arbeitete er für bekannte Ensembles in den USA und Europa. Obwohl er seit vielen Jahren weltweit unterrichtet, ist er bisher in Deutschland eher selten gewesen; viele seiner Tänze sind über andere Referenten bekannt geworden.
(Q: Heidi Zieger 2002)
Ersin Seyhan
hat bis 1966 in dem Ensemble "Robert College Folklore Club" in Istanbul, anschließend in den Tanzgruppen "Radostan" und "Kolo" in Rotterdam getanzt, wo er seit 1969 türkische Tänze unterrichtet. 1985 gründete er die türkische Folkloregruppe "Özan".
(Q: Heidi Zieger 2002)
Hennie Konings
erbte die Liebe für die russische Musik von seiner Mutter Nadja, die aus einer Familie von Musikern und Tänzern stammt. Weit weg von ihrer Geburtsstätte sang diese im niederländischen Rotterdam ihr Kind mit russischen Liedern in den Schlaf. Nicht verwunderlich also, dass Hennie Konings schon mit 10 Jahren sein Fernsehdebüt als Balalaikaspieler machte, und dass er im Anschluss daran an der Rotterdamer Tanzakademie landete. Nach Vollendung seines Studiums ging Hennie Konings direkt in die Sowjetunion um sich dort den russischen Tanz anzueignen. Er sollte oft noch dorthin zurückkehren um sich weiter auf die verschiedenen Stile zu spezialisieren. Neben einer Karriere als Tänzer des modern dance, die ihn unter anderem auf die Bühnen Amsterdams, Londons, Paris und Tokios brachte, machte er sich während seiner Freizeit einen Namen als Experte auf dem Gebiet der russischen Musik und des russischen Tanzes. Er ist einst Gründer und künstlerischer Leiter des russischen Sing- und Tanzensembles 'Kalinka' gewesen, bei dem er auch spielte, sang und tanzte. Zusammen mit 'Kalinka' arbeitete er an Radio- und Fernsehprogrammen mit, ausserdem brachte er zwei Langspielplatten heraus, "From Smolensk to Sverdlovsk" 1986 und "Čibatukha" 1988.
(Q.: LP "Čibatukha" 1988)
Hennie Konings unterrichtet seit 1974 russische Folklore in den Niederlanden und in vielen anderen Ländern. Früh lernte er von seiner russischen Mutter Nadja Konings-Kolesnikova das Balalaikaspielen, lernte von ihr Lieder und Tänze aus seiner Heimat. ... Er versteht es meisterhaft, diese zu vermitteln.
(Q: Winfried Blum 2002)
VoulaLeontidou:
Zu meiner Person: Ich lebe seit 26 Jahren in Tübingen, wo ich Sport und Deutsch (MA) studiert habe und unterrichte seit 22 Jahren griechische Tänze in verschiedenen Tanzseminaren.
(Q: Voula Leontidou 2002)
Radojica Kuzmanovic
ist Leiter des Serbischen Staatsensembles "Kolo", Choreograph des Belgrader Ensembles "Branko Kuzmanovic" und war Tänzer bei "Ivo Lola Ribar".
(Q: Astrid Heinzer 2002 und www.dancilla.com 2010)
Theodossis Diskos
wurde in Arnissa geboren. Seine ersten Tanzschritte hat er als Kind in den unzähligen Festen der Region gemacht. Später tanzte er in der Tanzgruppe von Arnissa zunächst als Mitglied und dann als Leiter. In Deutschland, wo er zehn Jahre lang gelebt hat, leitete er sowohl mehrere Seminare, als auch regelmäßigen Tanzunterricht in vielen Städten.
(Q: Eigenwerbung 2002)
Alexandru David
geboren in Kischinjow/Moldauische SSR (heute Chisinau/Moldau), aufgewachsen in Bukarest, erste internationale Folkloretänze mit 10 Jahren, darunter russische Tänze, im Pionierpalast Bukarest. Mit 12 Mitglied des Saatlichen Ensembles "Ciocîrlia", dort Ballettkurse, später Kurse in russischem und rumänischem Charaktertanz. Nach drei Jahren beim Ensemble "Perinita", ebenfalls Ballett und Charaktertanz, Auftritte mit rumänischen und russischen Tänzen. Nach der Emigration in die USA Tätigkeit als Tanzlehrer für rumänische und russische Tänze in vielen Ländern in Amerika, Europa, Asien und Australien, und als Choreograph, Autor vieler Tanzsuiten.
(Q.: Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch)
Moshiko Halevy
ist der Sohn einer in Israel alteingesessenen Familie jemenitischer Herkunft. Er wurde 1932 in Jaffa, damals noch britisches Mandat Palästina, geboren. 1954 schloss er sich der Inbal-Gruppe, einem jemenitischen Tanztheater, an. In den folgenden Jahren, die zwei Welttourneen des Theaters einschlossen, kam Moshiko, neben dem Studium von Modern Dance oder Jazz, in Berührung mit traditionellen Tänzen, insbesondere jedoch mit jemenitischen, was letztlich seinen kulturellen Wurzeln entsprach.
Seine "Debka Uriyah", vorgetragen auf der Bühne 1959 in Wien auf einem Tanzwettbewerb während des VII. Weltjugendtreffen sozialistischer Länder, war seine erste im Volkstanz aufgegangene Choreographie. Es folgten "Debka Kna'an", "Ha-Helech", "Mish'al" oder die "Debka Kurdith" und andere, die bald von der damals noch relativ kleinen israelischen Volkstanzgemeinde akzeptiert wurden und somit Moshiko in den damals noch ebenfalls kleinen erlauchten Kreis von Volkstanzchoreographen hievte. 1960 verließ er Inbal, um seine eigene Tanzgruppe "Ha-Pa'amonim" (= die Glocken) zu gründen.
Sein über 40-jähriger Einfluss auf die israelische Volkstanzszene mit zumeist qualitativ hochrangigen Tänzen, die nicht nur ein orientalisches, sondern auch chassidisches Repertoire einschließen, macht ihn zweifelsohne zu einer der führenden israelischen Choreographen überhaupt, so dass es nicht verwegen scheint, ihn im historischen Bezug auf die Entwicklung des israelischen Volkstanzes mit Namen wie Gurit Kadman oder Rivka Sturman in einem Atemzug zu nennen.
Dabei ist Moshiko nicht einfach 'nur' ein Choreograph, sondern vor allem auch ein erfahrener Tanzlehrer.
(Q: Matti Goldschmidt, 2003)
Michael Ginsburg
geboren in USA, lebt in New York. Tanzt schon als Kind mit seinen Eltern. Seit vielen Jahren Interesse für Musik und Tänze Südosteuropas, besonders Makedoniens und der Zigeuner. Experte für die komplexen Rhythmen der Musik Südosteuropas.
Mehrere Studienreisen nach Bulgarien, Jugoslawien und Makedonien, dort Studienaufenthalte und -reisen mit Pece Atanasovski. Unterrrichtet seit 1962 in USA, Europa, Südamerika und Asien. Beliebter Tanzlehrer wegen seines lebhaften und leicht verständlichen Unterrichtsstils.
M.G. leitet das Blechblasorchester "Zlatne Uste" (New York), mit dem er in Makedonien und Serbien (Guča) aufgetreten ist. Berühmt ist dessen mitreißender čoček; mehrere CD-Produktionen. M.G. spielt Trompete, Tuba, Akkordeon, Frula und Tapan und spricht bulgarisch, serbokroatisch und russisch.
M.G. war Sportlehrer am Bank Street College of Education in New York City, beteiligt sich an der Leitung der internationalen Folkloretanzgruppe "Folk Dance Fridays" in New York, hat am Center for Traditional Music and Dance und seinen Festivals unterrichtet.
(Q.: Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch)
Stefan Kotansky
ist aufgewachsen bei San Francisco, lebte später als Student in Los Angeles, tanzte dort mit dem Folk Ensemble AMAN und einer ukrainischen Gruppe unter Vince Evanchuk. 1972 - 1979 in München, Arbeit mit Gastarbeitergruppen, Feldforschung südosteuropäische Folklore in Serbien, Makedonien, Bulgarien, Rumänien und der Bukowina. Als charismatischer Folkloretanzlehrer in zahlreichen Folkloretanzkursen hat er in Deutschland bedeutende Spuren hinterlassen. 1980 Rückkehr in die USA, Lehrer in allen wichtigen Folklorefestivals und -camps, Berater einiger ungarischer Folkloreensembles, später auch wieder in Deutschland.
(Q.: Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch)
Ian Hughes
Lehrer/director of teaching an der University of Wales in Aberystwyth für walisische
(cymrische), irische und gaelische Sprache und Literatur.
Unterrichtet irische Tänze seit über 20 Jahren in Süddeutschland, meist
zusammen mit seiner Frau Ursula Byrne.
(Q: Internetrecherche 2007)
Patrick O'Dea
(Roscommon, Irland) ist einer der herausragenden Irish Set Dance und Sean Nos (Old Style Step) Lehrer Irlands und gibt zahlreiche Tanzworkshops rund um die Welt.
(Q: www.irishdancer-berlin.de, 2007)
Paul Mulders
Niederländer, Folkloretanzlehrer, Linguist und Reiseleiter. Während
vieler Jahre Studium der Folklore bei dem berühmten makedonischen
Dudelsackspieler, Tänzer und Volkskundler Pece Atanasovski aus dem Dorf
Dolneni im Norden von Pelagonien, später Skopje. Von daher hat er viele
der schönen, aber schwierigen Tänze von Pece in seinem Tanzrepertoire.
Er unterrichtet in vielen Ländern der Welt. Während der 80er Jahre war
er regelmäßig zu Gast auf Hochzeiten in den Zigeunergemeinden der
südmakedonischen Städte Bitola und Prilep. Von dort kennt er den
Reichtum der Tanzkultur der Roma.
Q.: Eigenwerbung 2006 (dt. Übers.: Herwig Milde)
Petros Selkos
Geboren 1958 in Promachi bei Aridea (Präfektur Pella in Nordgriechenland, Makedonien), aufgewachsen in Promachi, tanzt seit der frühesten Kindheit (etwa seit dem 3. Lebensjahr). "Muttersprachler" der Tänze seiner Region (griechisch Makedonien), seit 1972 ständige Weiterbildung in Tänzen aus ganz Griechenland bei verschiedenen Lehrern. Petros ist seit 1972 Mitglied der örtlichen Tanzgruppe Promachi als Vortänzer (= 1. Tänzer) und hauptberuflich Tanzlehrer seit 1980. Er unterrichtet in Deutschland seit 1985, sowie in Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, England, Zypern, hauptsächlich Tänze aus dem griechischen Makedonien.
Sein lebhafter, temperamentvoller und dabei genauer Unterrichtsstil macht seine Kurse für Anfänger wie Fortgeschrittene immer zu einem Gewinn.
In seiner Heimat ist er als Leiter des Tanzensembles "Álmopes" aus Aridea weit über die Grenzen seiner Region bekannt. Außer vielen Wochenendkursen im Ausland organisiert er Seminare in GR (z.B. Thassos, Loutra, Nikíti) und seit 2000 jedes Jahr Ende März das größte Seminar in GR für einheimische Tanzlehrer und Tänzer (3 Tage Unterricht mit ca. 200 Teilnehmern und 2 Tanzfeste an den Abenden mit 400 – 500 Personen - es ist sehr beeindruckend, wenn so viele Menschen tanzen!)
Seine Gruppe "Álmopes" hat viele Preise bei Folklorefestivals in ganz Europa und den USA erhalten.
Q.: Interview durch Herwig Milde und Micaela Toussaint 2008
Eddy Djololian
stammt aus Armenien. Er lebt seit vielen Jahren in Paris, wo er eine physiotherapeutische Praxis führt. Als Tanzleiter und Choreograph für armenische Tänze ist er weit über Frankreich hinaus bekannt. Eddy ist Präsident der Armenischen Kulturkomission, die zum Ziel hat, das kulturelle Erbe des Landes zu erhalten, zu dokumentieren und weiter zu entwickeln. Weiter ist er Leiter des Ensembles "Navasart", das sich als die beste Tanzgruppe ausserhalb Armeniens einen Namen gemacht hat. Als Tanzleiter versteht er es, dynamische Reihentänze und grazile Frauentänze mit großer tänzerischer Genauigkeit und Lebendigkeit darzubieten und kann viel über die Kultur und die Situation Armeniens vermitteln.
Q.: Webseite VTI (CH) 2008
Eddy Djololian ist Direktor des 60 Tänzer/innen umfassenden armenischen Tanzensembles "Navasart" (Paris, gegr. 1967), das als eines der besten seiner Art bereits in vielen Ländern auf drei Kontinenten gastierte. Seit 22 Jahren vermittelt er aber auch die Tänze seiner Vorfahren in Seminaren in Europa und USA. Was ihm am Herzen liegt, ist, den Geist der Tänze seines Volkes als eine Reflektion des Lebens zu vermitteln, weniger die Technik.
Q.: LAG Tanz Hessen 2008
Jannis Karvounis
kommt aus Karditsa/Thessalien, wo er die traditionellen Tänze der Region von Kindesbeinen an gelernt und getanzt hat. Er ist Professor für Sport, Präsident und Mitbegründer der Tanzgruppe "Nikolaos Plastiras" und Tanzlehrer von vier Tanzgruppen.
Q.: Susan Lotz 2009
Marius Ursu
ist auf dem Lande aufgewachsen und liebt seit seiner Kindheit Volksmusik, -Tänze und -Trachten. Auf Reisen in die Dörfer seiner Heimat vertiefte er seine Kenntnisse über Volksbräuche und Rituale. Er tanzt seit seiner Jugend, seit 1983 in der Volkstanzgruppe "Doina Timisului" im Studentenkulturhaus von Timisoara (Temeschwar), einem der besten Folkloretanzensembles Rumäniens, und ist seit 1990 ihr Choreograph. Seit 1986 ist er auch Mitglied der Volkstanzgruppe "Timisul". Er erforscht und inszeniert die Rumänische Folklore und unterstützt die lokalen Tanzgruppen. Die Liste seiner Choreographien umfaßt über 200 Tänze aus allen Regionen Rumäniens. Als Solotänzer hat er 1985 und 1987 bei den Nationalen Festspielen den Ersten Preis gewonnen. Marius unterrichtet rumänische Volkstänze in Kursen für professionelle oder Amateur-Volkstanzgruppen. Er hat an Kursen in Kanada, Deutschland, England, Frankreich, USA, Schweden, Jugoslawien, Ungarn, Japan, Schweiz, Brasilien, Holland, Belgien, Hong Kong und Bulgarien und seit 1990 an über 70 Tourneen in über 25 Ländern teilgenommen.
(Q: Eigenwerbung und www.mariusursu.ro, 2009)
Yves Guilcher
Geboren am 19. September 1941, Sohn des Forschers Jean-Michel Guilcher.
Nachdem er seinen Eltern in ihren Feldforschungen der 50er Jahre im ländlichen Milieu der Bretagne gefolgt war, wurde Yves, genannt Yvon Guilcher Mitglied der Folkloregruppe "Melusina" und Initiator zahlreicher weiterer Aktionen im Bereich der Forschung und der Lehre traditioneller Tänze und Musik.
Yvon Guilcher ist einer der Gründer des "Atelier de la danse populaire (ADP)" ("Volkstanzwerkstatt"), eines Vereins mit dem Zweck der Erforschung traditioneller Volkstänze und ihrer Vermittlung in Lehrgängen und regelmäßigen Kursen.
Er ist Deutschlehrer im Ruhestand, Doktor der Sozialwissenschaften, Autor einer Dissertation über alte Tänze (Université de Bretagne Occidentale, Brest), Autor mehrer Bücher, erschienen zwischen 1981 und 1998, Herausgeber und Mitarbeiter bei mehreren Musikpublikationen.
(Q.: Wikipédia (fr.), Übers.: Herwig Milde)
Vladimir Tanasijevic
geb. 1971 in Uzice, Studium der physikalische Chemie in Belgrad;
tanzt seit dem Alter von 14 Jahren. Tänzer der Universitätstanzgruppe
und im Ensemble "Kolo", Belgrad, Tanzlehrer seit 1995, künstlerischer
Leiter des Branko-Krsmanovic-Ensembles, Belgrad, seit 2002.
Generalsekretär der Sektion Serbien des CIOFF (Conseil International
des Organisations de Festivals de Folklore et d'Arts Traditionnels -
Internationaler Rat für die Organisation von Folklorefestivals und
Volkskunst, eine nichtstaatliche Kulturorganisation der UNESCO),
Organisator, Autor, Leiter div. Folklore-Events und Fernsehshows.
Hat Folkloretänze aus allen serbischen Regionen in Frankreich, Spanien,
Schweiz, Kanada, Südafrika, Norwegen, Dänemark, Israel, Türkei
unterrichtet, in Deutschland seit 2006 sehr erfolgreich durch seine
gründliche Methodik, sein großzügiges, freundliches Wesen und seinen
großen Humor. Er unterrichtet zusammen mit dem Akkordeonisten
Aleksandar Smrekic.
(Q.: Interview 2010)
Apostolis Skrekas
stammt aus Trikala (Thessalien) und ist Sportpädagoge (Schwerpunkt Volkstanz) an der Aristoteles-Universität in Thessaloniki. Er leitet mehrere Tanzgruppen, mit denen er bei Festivals auftritt und ist auch von zahlreichen Wochenendkursen in Deutschland und Frankreich bekannt.
(Q.: Werbung 2011)
Atanas Kolarovski
geb. 1926 in Dračevo b. Skopje als Sohn einer Tänzer- und
Musikerfamilie, kam schon als Kind mit den Tänzen der Region in
Kontakt. Ab Ende der 40er Jahre Mitliged des Ensembles der
jugoslawischen Armee, baute "Tanec" mit auf und war während 19 Jahren
künstlerischer Leiter, Choreograph und Solotänzer der Gruppe, mit der
er auf vielen Auslandstourneen unterwegs war. So wurde er ein
anerkannter Tanzforscher, Choreograph und Berater für zahlreiche
makedonische Tanzensembles und begann ab 1964 im Ausland zu
unterrichten (USA, Europa und Ostasien, 1998/1999 in
Deutschland). A. K. spielt auch Akkordeon, Tâpan, Kaval und Zurla. Er
lebt seit 1970 in Seattle/USA.
(Q.: Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch)
Ciga Despotović
geb. 1929 in Belgrad als jüngster Sohn einer wohlhabenden Schafhändlerfamilie. Als 1948 das Jugoslawische Staatsensemble "Kolo" gegründet wurde, war Ciga einer der ersten Tänzer, die zum Mitmachen eingeladen wurden. Während seiner 18 Jahre bei "Kolo" erhielt er den Spitznamen "Ciga", weil er Zigeunertänze hervorragend beherrschte, und machte zahlreiche Auslandstourneen mit. 1964 heiratete er Ivon Eschweiler, Absolventin der Scapino Academy of Dancing in Amsterdam. Sie besuchte 1963 Jugoslawien und das Ensemble "Kolo" im Rahmen eines Stipendiums und war die einzige ausländische Tänzerin, die je mit "Kolo" tanzte. 1966 begannen Ciga und Ivon, gemeinsam jugoslawische und andere Folklore und Ballett zu unterrichten, bildeten Volkstanzlehrer aus, erarbeiteten Choreographien für professionelle und Amateurgruppen und gründeten ihr "Joegoslavisch Danstheater Oro". 20 Jahre lang organisierten sie Folkloretanz-Studienreisen nach Serbien und Makedonien, zuletzt im Dezember 2001 nach Belgrad. Ciga und Ivon publizierten 3 LPs und 2 CDs. Ciga starb im Mai 2002 in Amsterdam.
(Q.: Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch)
Theodor Vasilescu
geboren ca. 1935 bei Cluj (Klausenburg) in Transsylvanien (Siebenbürgen), spielte in seiner Jugend für die Amateur-Folkloretanzgruppe "Cununa Carpatilor" unter der Leitung des berühmten Folkoreforschers Gheorghe Popescu-Judeţ, lebte ab 1944 in Bukarest, studierte Chemie an einem Polytechnikum, Abschluß als Diplom-Ingenieur. Er tanzte mit dem Folkloreensemble der Universität, das den Anspruch hatte, ausschließlich authentisches, dokumentiertes Material zu verwenden. Die Gruppe schickte ihn zu Forschungsarbeiten auf die Dörfer. Ab 1964 widmete er sich ausschließlich der Folkloreforschung und -Choreographie und arbeitete für zahlreiche professionelle Ensembles in Rumänien und im Ausland, u.a. "Aman" (Los Angeles), "International Danstheater" (Amsterdam). Unter Ceausescus Regime zahlreiche Leitungs- und Spitzenfunktionen in Folkloretanzinstitutionen von nationalem Rang, u.a. dem nationalen professionellen Ensemble "Rapsodia Româna", dem nationalen Zentrum für Schutz und Verbreitung der Folklore, der Theater- und Filmakademie Bukarest, heute selbständig als Lehrer und Choreograph, sowie Präsident der Nationalen Gesellschaft der Folklore-Choreographen Rumäniens.
Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher über Folkloretänze und Unterrichtsmethoden, darunter einer Sammlung von 130 rumänischen Tänzen aus allen Regionen unter dem Titel "Folclor Coreografic Românesc", sowie einer Tanznotation, die einfacher ist als diejenige von Laban (Labanotation) und sich in Rumänien durchgesetzt hat; auch in Deutschland ist sie weit verbreitet. (Diese Ende der 60er Jahre vorgelegte sog. "Romanotation" beruht auf der Arbeit der rumänischen Ethnologin Vera Proca Ciortea, die ihr System erstmals 1956 in der "Revista de Folclor" veröffentlicht hat.)
Seit den 90er Jahren unterrichtet Th. V. zusammen mit seiner Frau Lia in Nordamerika, Europa und Ostasien.
(Q.: Vasilescus Webseite und Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch, sowie Jacques Loneux: Rumänien - ein Land und seine Tänze)
Ahmet Lüleci
in der Türkei geboren, tanzt und musiziert seit seiner Kindheit, leitet seit dem Alter von 15 Jahren Folkloregruppen, die Preise in lokalen und nationalen Wettbewerben gewannen. Teilnahme an internationalen Folklorefestivals in Europa von 1973 bis 1985. Seine umfassende Studie über "Die Kultur Südanatoliens" wurde 1985 durch das türkische Kultusministerium mit einem ersten Preis ausgezeichnet.
Seit 1985 lebt er in Boston/USA, leitet seit 1988 das College International Dance Ensemble (ehemals "Kemençe"), das 2001 durch eine Bostoner Kulturinstitution ausgezeichnet wurde. Dort hat er 1997 sein Studium in Graphik-Design abgeschlossen.
A. L. arbeitet als Choreograph für zahlreiche Ensembles in Nordamerika und der Türkei, z.B. Aman (Los Angeles), Tamzara (Boston), Hoy-Tur (Ankara), Folkrur (Istanbul) u.v.a. Er spielt Baglama und Davul, singt und forscht über die historischen, sozialen und kulturellen Hintergründe türkischer Tanzfolklore und Trachten. In Cape Cod/Massachusetts hat er des jährliche World Music & Dance Camp mitgegründet und geleitet. Seine Tätigkeit als türkischer Tanzlehrer führte ihn nach Kalifornien (Stockton Camp), Kanada, Japan, Holland, und auch in Deutschland ist er als hervorragender und mitreißender Tänzer und Lehrer weithin bekannt.
(Q.: Phantom Ranch, dort ausführlich auf englisch)
Silviu Ciuciumiş
geboren in Galaţi, Süd-Moldau (Moldova)
schon als Kind fasziniert von der Folklore seiner Heimat,
tanzte in seiner Jugend in verschiedenen Gruppen,
während des Militärdienstes im Ensemble der Marine, dort intensives Tanztraining und häufige öffentliche Auftritte.
Nach dem Militär Studium an der Şcoala populară de artă (Kunsthochschule) in Galaţi, Abschluß als Tanzlehrer.
Anschließend Arbeit als Choreograph mit verschiedenen Gruppen in Galaţi und Umgebung, Tourneen mit dem Ensemble "Horincea" in Rumänien und im Ausland.
Während einer Tournee 1975 blieb er in Holland, wo er sich schnell einen Namen als Tanzlehrer und Choreograph für rumänischen Folkloretanz machte.
Tätigkeit als Tanzlehrer in Holland, auch an der Tanzakademie in Rotterdam, sowie in vielen europäischen Ländern, u.a. Deutschland, Schweiz, Frankreich, England, Nordeuropa.
Er schöpft aus einem Repertoire von tausenden Tänzen aus allen Regionen Rumäniens, die er während mehr als 60 Reisen gesammelt hat. Auch zahllose Fotos und Videos sind neben Tonaufnahmen Bestandteil seines umfangreichen Archivs, das die Grundlage seines Buches "Roemeense Volksgebruiken" (Rumänische Volksbräuche) bildet.
Als Gründer und Präsident der Stichting Doina (Doina-Stiftung) setzt er sich für die Verbreitung der rumänischen Kultur ein. Die wichtigsten Aktivitäten der Stiftung sind die Organisation von Studienreisen nach Rumänien, Vermittlung von kulturellem Austausch, Veranstaltung des jährlichen Balkan Festivals in Zetten (NL) und rumänische Folkloretanzkurse.
(Q.: Stichting Doina 2011)
Babis Almpantis
stammt aus aus dem Dorf Kalampakion in Drama/Makedonien, aus einer Familie, der die Musik und der traditionelle griechische Tanz buchstäblich im Blut liegt. Er hat ab dem Alter von fünf Jahren Tanzunterricht erhalten und in verschiedenen Gruppen in Griechenland und Deutschland getanzt. Seit seinem dreizehnten Lebensjahr unterrichtet er selbst mit großem Erfolg. Mittlerweile leitet er eine Anzahl griechischer Tanzgruppen und gibt Unterricht für Griechen und Deutsche aller Altersstufen. Er lebt jetzt in Esslingen a.N.
B. A. ist ein Tanzlehrer, der nicht nur über großes pädagogisches Geschick verfügt, sondern auch die Begeisterung für die griechische Musik, die dazugehörigen Tänze und überhaupt für Kultur, Lebensart und Temperament seines Volkes zu wecken versteht.
(Q.: Terpsichori e.V. 2011)
TANZLEHRER aus dem Ausland